Die Verics-Oberfläche verstehen
Ein ruhiger Rundgang durch die wichtigsten Bereiche und Bedienelemente in Verics: was jedes davon tut und wann du dazu greifst. Manche Elemente hängen von deinem Tarif und deiner Konfiguration ab.
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Überblick über die Oberfläche
Verics ist rund um ein Gespräch aufgebaut. Du tippst eine Aufgabe, die KI antwortet, und eine Reihe von Bedienelementen rund um das Nachrichtenfeld lässt dich beeinflussen, wie diese Antwort entsteht. Die wichtigsten Bereiche, die dir auffallen werden, sind:
- ein Gesprächsbereich, in dem deine Nachrichten und die KI-Antworten erscheinen
- ein Nachrichtenfeld, in das du deine Aufgabe tippst oder diktierst
- eine Modellauswahl, mit der du wählst, welches KI-Modell antwortet
- eine Agentenauswahl zum Wählen eines voreingestellten Assistenten
- eine Wissensbasis-Option zur Nutzung deines eigenen gespeicherten Materials
- eine Websuche-Option, um online nachzuschlagen
- Datei- und Bild-Upload zum Anhängen von Ausgangsmaterial
- Spracheingabe zum Diktieren einer Nachricht
- eine Prompt-Bibliothek zum Speichern und Wiederverwenden von Prompts
- eine Vergleichsoption, um mit mehreren Modellen gleichzeitig zu antworten
- Ordner zum Organisieren deiner Gespräche
- Einstellungen, in denen du deine Konfiguration verwaltest
Nicht alles ist immer sichtbar
Wichtige Bedienelemente erklärt
Jedes Element unten folgt demselben kurzen Muster: was es tut, wann du es nutzt und eine Sache, die du im Blick behalten solltest.
Modellauswahl
Was es tut: wählt, welches KI-Modell die aktuelle Aufgabe beantwortet. Modelle sind gruppiert und mit einer verständlichen Kategorie wie Schnell, Ausgewogen oder Tiefenanalyse beschriftet. Wann nutzen: immer dann, wenn eine Aufgabe merklich einfacher oder anspruchsvoller ist als gewöhnlich. Im Blick behalten: welche Modelle verfügbar sind und was sie können, hängt von deiner Konfiguration ab.
Agentenauswahl
Was es tut: lässt dich einen voreingestellten Assistenten wählen, der für eine bestimmte Art von Arbeit konfiguriert ist. Wann nutzen: wenn ein fertiger Assistent besser zu deiner Aufgabe passt als ein allgemeines Gespräch. Im Blick behalten: die verfügbaren Agenten hängen von deinem Setup ab.
Wissensbasis
Was es tut: lässt die KI dein eigenes gespeichertes Material als Kontext für ihre Antwort nutzen. Wann nutzen: wenn die Aufgabe auf Dokumenten oder Informationen beruht, die du hinzugefügt hast. Im Blick behalten: sie hilft nur, wenn du zuvor relevantes Material hinzugefügt hast.
Websuche
Was es tut: lässt die KI für ihre Antwort Informationen aus dem Web nachschlagen. Wann nutzen: bei Themen, die aktuelle oder externe Informationen brauchen könnten. Im Blick behalten: prüfe wichtige Dinge trotzdem anhand der Quellen. Je nach Tarif kann eine gründlichere Recherche-Option verfügbar sein.
Datei- und Bild-Upload
Was es tut: hängt Ausgangsmaterial an deine Nachricht an. Bilder, PDF-, Word- und Textdateien werden unterstützt. Wann nutzen: wenn die KI aus einem bestimmten Dokument oder Bild arbeiten soll. Im Blick behalten: es gibt eine Dateigrößenbeschränkung, und manche Binärformate können nicht gelesen werden.
Spracheingabe
Was es tut: lässt dich eine Nachricht per Mikrofon diktieren; sie wird in Text umgewandelt. Wann nutzen: wenn Sprechen schneller ist als Tippen. Im Blick behalten: dein Browser fragt nach der Mikrofonberechtigung.
Prompt-Bibliothek
Was es tut: speichert Prompts, die du oft nutzt, damit du sie wiederverwenden kannst. Wann nutzen: wenn du ähnliche Aufgaben wiederholst und einen einheitlichen Ausgangspunkt willst. Im Blick behalten: ein gespeicherter Prompt ist ein Ausgangspunkt, den du vor dem Senden noch bearbeiten kannst.
Vergleichsmodus
Was es tut: sendet einen Prompt an mehrere Modelle und zeigt die Antworten nebeneinander. Wann nutzen: wenn du sehen willst, wie verschiedene Modelle dieselbe Aufgabe angehen. Im Blick behalten: das Antworten mit mehreren Modellen verbraucht mehr von deinem verfügbaren Kontingent.
Ordner und Ordnergedächtnis
Was es tut: organisiert Gespräche in Ordnern und kann einem Chat optional erlauben, andere Chats im selben Ordner als zusätzlichen Kontext zu nutzen. Wann nutzen: um zusammengehörige Arbeit beisammenzuhalten. Im Blick behalten: das Ordnergedächtnis ist optional und aus, solange du es nicht einschaltest.
Denkaufwand und Kontextlimit
Was es tut: bei Modellen, die das unterstützen, passt der Denkaufwand an, wie viel Schritt-für-Schritt-Arbeit das Modell leistet; das Kontextlimit steuert, wie viele frühere Nachrichten des aktuellen Chats mitgesendet werden. Wann nutzen: um Geschwindigkeit gegen Tiefe abzuwägen oder lange Chats fokussiert zu halten. Im Blick behalten: nicht jedes Modell nutzt eine Denkaufwand-Einstellung.
Bild- und Videogenerierung
Was es tut: erstellt Bilder aus einer Textbeschreibung; Videogenerierung kann je nach Tarif verfügbar sein. Wann nutzen: wenn du etwas Visuelles statt Text brauchst. Im Blick behalten: die Verfügbarkeit dieser Modi hängt von deiner Konfiguration ab.
Einstellungen und API-Schlüssel
Was es tut: sind der Ort, an dem du deine Konfiguration verwaltest; je nach Setup kannst du eigene Anbieter-API-Schlüssel hinzufügen und Parameter anpassen. Wann nutzen: während der Einrichtung oder wenn du anpasst, wie sich das Produkt verhält. Im Blick behalten: die genauen Optionen hängen von deinem Konto ab.
Ein empfohlener erster Ablauf
Führt man die Bedienelemente zusammen, sieht eine verlässliche Routine so aus:
- Beginne ein neues Gespräch und beschreibe deine Aufgabe klar.
- Gib Kontext — tippe ihn ein oder hänge eine unterstützte Datei an.
- Wähle ein passendes Modell oder einen Agenten, wenn einer zur Aufgabe passt.
- Schalte Wissensbasis oder Websuche nur ein, wenn die Aufgabe sie braucht.
- Sende, lies die Antwort und verfeinere sie mit einer kurzen Nachfrage.
Häufige Anfängerfehler
- Eine vage Aufgabe stellen und eine präzise Antwort erwarten.
- Kontext weglassen, den die KI bräuchte, um es richtig zu machen.
- Ein schweres Modell für eine triviale Aufgabe nutzen oder ein leichtes für eine komplexe.
- Websuche oder Wissensbasis einschalten, wenn die Aufgabe sie nicht braucht.
- Die erste Antwort akzeptieren, ohne sie zu prüfen.
Kleine Schritte schlagen große
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Am schnellsten lernst du die Oberfläche, indem du Verics öffnest und eine kleine Aufgabe ausprobierst.